23.11.07; Auswertung Fragebögen u. Regionalkonferenzen
Die Idee entstand bei der Klausurtagung des KSB-Vorstandes im Januar 2007 in der Akademie des Sports: Per Frage- und Erhebungsbogen sollte in Erfahrung gebracht werden, wie die Mitgliedsvereine und Fachverbände (FV) den KSB und seine Arbeit sehen.
Das Ergebnis wurde in diesen Tagen in drei Regionalkonferenzen vorgestellt. Damit sich der Besuch der Veranstaltungen noch mehr lohnt, wurden außerdem die Serviceleistungen des KSB vorgestellt, Hinweise zur Online-Bestandserhebung ab Januar 2008 sowie Tipps zur Förderung des Sportstättenbaus gegeben.
Von der Resonanz der Vereine/FV auf diese regionalen Treffen in Dannenberg, Gorleben und Lüchow ist KSB-Vorsitzender Bosselmann enttäuscht, denn im Nordkreis zählte man ganze 10 Teilnehmer, im Ostkreis immerhin 15, in der Region Süd nur 13 Anwesende. Diese geringe Beteiligung an diesem dreifachen „Angebot vor Ort“ hat den KSB-Vorstand überrascht, denn bei der vorangegangenen Fragebogenaktion war die Rücklaufquote erfreulich hoch und zeitigte damit aus KSB-Sicht ein gutes Ergebnis.
Von den 68 angeschriebenen Vereinen schickten 47 den Erhebungsbogen vollständig bearbeitet zurück (69,12 %), bei den Fachverbänden erledigten sogar 16 von 20 (80%) diese Fleißaufgabe. Insgesamt ergab sich somit eine Rücklaufquote von 71,59%.
Ralf Leist, stellv. Vorsitzender Finanzen hatte die umfangreiche Auswertung vorgenommen und stellte die Ergebnisse in einer anschaulichen Power-Point-Präsentation publikumswirksam vor.
Leist stellte fest, dass die Bewertung durch die Vereine und Fachverbände weitgehend übereinstimmte und bezog sich in seiner präzisen Darstellung daher weitgehend auf das Gesamtergebnis. Erfreulich für den KSB ist, dass 84 % ihn als Dienstleister und Interessenvertreter des Sports sehen, den Kontakt zu den Vereinen/FV mit 67% und die KSB-Angebote sogar mit 84% als gut bewerten. Schatzmeister Leist sieht aber auch Handlungsbedarf beim KSB und empfiehlt, das Informations-, Beratungs- und Schulungsangebot deutlicher zu machen und die Themen bzw. Inhalte besser mit den Vereinen/FV abzustimmen. Gleichwohl wurden die wahrgenommenen Angebote als qualitativ gut (84%) und von der Anzahl her (73%) als angemessen beurteilt.
Zum großen Teil unklar ist das Bild, das die Vereine/FV von der Sportjugend haben. Lediglich 19% kennen die Angebote, 53% leider nicht oder zu 15% nur teilweise. In diesem Bereich sieht der KSB-Vorstand die Notwendigkeit, Angebote und Maßnahmen der Sportjugend deutlicher zu machen.
Was die Öffnungszeit der KSB-Geschäftsstelle betrifft, bilanzierte Leist mehrheitlich den Wunsch nach zwei Terminen, und zwar einmal nachmittags und einmal abends. Im zweiten Teil des Erhebungsbogens ging es um die Bewertung der Aufgabenwahrnehmung durch den Kreissportbund.
In diesem Bereich erkannte Leist, dass die Kooperation mit Partnern sowie die Beschaffung von Finanzmitteln oder Unterstützung anderer Art stärker in das Bewusstsein der Vereine/FV zu rücken ist. Sehr zufrieden ist man allerdings mit dem Ehrungsverfahren des KSB, hier signalisieren 84% Zustimmung.
Bei den Finanzen sind vor allem die Vereine mit der finanziellen Übungsleiter-Entschädigung zufrieden (80%), die Mittelverteilung beim Sportstättenbau ist dagegen transparenter zu gestalten, denn 34 % sagen hier „weiß nicht“ und 14 % meinen, sie müsse besser werden.
Als zweiten Themenbereich der Regionaltreffen stellte der KSB-Vorsitzende die umfassenden Serviceleistungen dar, die KSB und Landessportbund bieten. Bosselmann nannte von den Rahmenbedingungen z.B. den ARAG-Sportversicherungsvertrag, das Leistungspaket mit der GEMA, die ÜL-Bezuschussung und stellte auch Fördermöglickeiten über die Niedersächsische Sportstiftung wie auch der heimischen Sparkassenstiftung für Jugend, Bildung und Sport vor.
Die Anwesenden wurden ermuntert, ehrenamtlich Tätige nicht nur auf Vereinsebene zu würdigen, sondern auch Ehrungsanträge an den KSB bzw. LSB zu stellen. Zusammenfassend stellte der KSB-Vorsitzende auch Nutzungsmöglichkeiten der Geschäftsstelle im Lüchower Amtshaus vor und bot allgemein die Unterstützung durch das 4-Säulen-Modell mit Information, Beratung, Schulung und Vermittlung an.
Geschäftsführer Karl-Hermann Ahlers wies darauf hin, in welcher Weise der Bau von Sportstätten förderungswürdig ist und sicherte Hilfe zu von der Antragstellung bis zur Schlussabrechnung.
Zum Abschluss erinnerte Ahlers an die neue Form der Bestandsmeldung, die ab 1.1.2008 nur noch online an den LSB erfolgt. Nützliche Tipps und der Hinweis auf eine weitere Schulungsmaßnahme rundeten die Informationen ab.
Die Powerpoint-Präsentationen zur Auswertung der Fragebogenaktion sowie zu den Serviceleistungen des KSB können auf dieser Homepage im Bereich 'Service/Downloads' abgerufen werden.
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